Gruppe von Menschen steht in einer Reihe; Die vorderste, ein Mädchen blickt in die Kamera

Schulverweigerung – die 2. Chance

Mädchen in Bildung (MäiBi) – die 2. Chance ist ein geschlechtsspezifisches Angebot für Mädchen ab zwölf Jahren, die den Schulbesuch verweigern. Das Projekt bietet eine Anlaufstelle für alle Beteiligten: die verweigernden Schülerinnen und deren Eltern, aber auch Fachkräfte, Netzwerkpartner und -partnerinnen sowie Schulen. Mithilfe dieser Kooperation werden alle verfügbaren Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten aktiviert. Ziel ist eine gute Chance auf einen Schulabschluss.

Projektregion ist der Stadtteil Hamburg-Altona mit seinen angrenzenden Sozialräumen. Kooperationsverträge bestehen mit den Stadtteilschulen des Bezirks. Acht bis zehn Mädchen können gleichzeitig am Projekt teilnehmen.

Inhalt des Projekts

MäiBi bietet kontinuierliche Beratung und Begleitung, Elternarbeit sowie Vermittlung zwischen Schülerin und Schule. Hinzu kommen unterstützende Maßnahmen, die sowohl schulbegleitend als auch schulersetzend sein können. Alle Angebote werden im Sinne des Case Managements individuell erarbeitet und aufeinander abgestimmt.

Vorgehen

Im Rahmen von MäiBi

  • Treffen wir verbindliche Vereinbarungen über die Zusammenarbeit
  • Schaffen wir eine ressourcenorientierte Lernumgebung
  • Vermitteln soziale Schlüsselqualifikationen
  • Stellen eine Balance zwischen individuellen Kompetenzen und schulischen Anforderungen her
  • Reintegrieren die Mädchen in die Regelschule
  • Entwickeln ein zwischen den Akteuren abgestimmtes Handlungskonzept, das Schule, Elternhaus und Jugendliche einbindet
  • Identifizieren und schließen wir Lücken in der Angebotsstruktur
  • Fokussieren wir vorhandene Netzwerkstrukturen auf den Bereich Schulverweigerung
  • Stimmen wir eine integrierte Strategie zur Vermeidung von Schulverweigerung und -abbrüchen ab

Weitere Informationen / Ihre Ansprechpartnerin

ausblick hamburg gmbh
Christina Haßforther
Thedestraße 39
22767 Hamburg

Telefon: 040 4130725-13
E-Mail: christina.hassforther[at]ausblick-hamburg[dot]de

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Das Programm wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg.