Junger Mann schlägt mit der Faust in seine Handfläche

Arbeit finden und behalten mit dem Integrationsfachdienst Hamburg

Sie können Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben und suchen nun eine neue Perspektive? Sie haben eine Stelle, aber behinderungsbedingte Probleme am Arbeitsplatz? Dann berät Sie der Integrationsfachdienst Hamburg vertraulich und für Sie kostenlos.

Wenn Sie Arbeit suchen,

können wir Sie im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung, einer Berufsgenossenschaft oder Unfallversicherung unterstützen.

  • Wir beraten Sie ausschließlich alleine, nicht in Gruppen.
  • Sie entwickeln mit uns gemeinsam Ihre Bewerbungsstrategie.
  • Wir erstellen mit Ihnen Unterlagen und bereiten Sie auf Vorstellungsgespräche vor.
  • Wir beraten Ihren Arbeitgeber über Fördermöglichkeiten.

Sie benötigen einen bewilligten Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben, den Sie – bei Bedarf mit unserer Hilfe – bei Ihrem Reha-Träger stellen.

Wir beraten Sie gerne!

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz behalten möchten,

und Probleme dabei haben, kann der Integrationsfachdienst Sie ebenfalls unterstützen. Voraussetzung ist ein Grad der Behinderung von mindestens 50 oder eine Gleichstellung.

Zum Beispiel:

  • Am Beginn Ihres Arbeitsverhältnisses während der Probezeit. In dieser Zeit haben Arbeitnehmer und -nehmerinnen mit Schwerbehinderung noch keinen Sonderkündigungsschutz.
    Bei Bedarf erläutern wir Ihre Arbeitsweise oder Ihre behinderungsbedingten Bedürfnisse im Unternehmen Ihren Vorgesetzten und Kollegen – damit es erst gar nicht zu Problemen und Missverständnissen kommt.
    Falls Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben oder besorgt sind, ob Ihre neue Beschäftigung von Dauer ist, stehen wir Ihnen mit unterstützenden Gesprächen und der Reflexion Ihrer Situation im Betrieb zur Seite.
  • Wenn im Laufe Ihrer Berufstätigkeit Probleme am Arbeitsplatz auftreten
  • Wenn Ihr Arbeitsplatz in Gefahr ist
  • Wenn Ihr Arbeitgeber ein Kündigungsersuchen beim Integrationsamt gestellt hat, können Sie die Hilfe des IFD in Anspruch nehmen mit den Zielen:
    psychische Unterstützung
    berufliche Orientierung
    Jobvorbereitung
  • Auch wenn Ihre Kündigungsfrist bereits läuft, können wir Ihnen bis zum Ende Ihres Arbeitsverhältnisses helfen, eine neue berufliche Perspektive zu entwickeln und eine neue Stelle zu finden.
  • Wenn Sie eine Assistenz an Ihrem Arbeitsplatz benötigen, unterstützen wir Sie bei der Beantragung.

Wir beraten Sie einmalig und unverbindlich oder über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel, gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation am Arbeitsplatz zu verbessern. Ob Ihr Arbeitgeber davon erfahren soll, entscheiden Sie.

Und so geht’s

Sie melden sich beim Integrationsfachdienst ausblick hamburg. Wir beraten Sie kompetent und vertraulich. Die Kosten übernimmt das Integrationsamt Hamburg.

Der Integrationsfachdienst ausblick hamburg ist zuständig für Menschen mit Körper- und Sinnesbehinderungen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern aus dem Integrationsfachdienst Hamburg-Verbund zusammen. Dort finden Sie Spezialistinnen und Spezialisten für Menschen mit anderen Arten von Behinderungen.

Gehörlosen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen stehen gebärdensprachkompetente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Zur Verbesserung der Situation hörbehinderter Menschen am Arbeitsplatz kooperiert der IFD Hamburg mit dem Gehörlosenverband Hamburg.

Speziell für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit Hörbehinderung

Um die Situation von Menschen mit unterschiedlichen Hörbehinderungen am Arbeitsplatz zu verbessern, kooperiert der Integrationsfachdienst ausblick hamburg seit Juni 2015 mit dem Gehörlosenverband Hamburg im Auftrag und finanziert durch das Integrationsamt Hamburg.

Selbst Betroffene wissen am besten, was Menschen mit einer Hörbehinderung am Arbeitsplatz hilft. Deshalb beschäftigt der IFD einen gehörlosen Personalberater, der zwei Tage beim Gehörloseverband und drei Tage die Woche bei ausblick hamburg arbeitet.

Er berät zu allen Fragen rund um die Hörbehinderung am Arbeitsplatz:

  • bei Unklarheiten, Missverständnissen und Problemen mit der Arbeitsaufgabe
  • beim Umgang mit hörenden Kollegen und Kolleginnen
  • über die Rechte hörbehinderter Beschäftigter
  • zum Umfang des Assistenzbudgets
  • zu technischen Hilfen und zum Dolmetschereinsatz
  • und zur optimalen Verwendung der finanziellen Mittel des Integrationsamts

Downloads

Flyer Integrationsfachdienst

Youtube-Video "Der Integrationsfachdienst in Gebärdensprache":

https://youtu.be/ucVUCrBCnlQ

Weitere Informationen / Ihre Ansprechpartner*innen

ausblick hamburg gmbh
Integrationsfachdienst Hamburg
Susanne Wilke
Spohrstraße 6
22083 Hamburg

Telefon: 040 2788955-37
E-Mail: susanne.wilke[at]ausblick-hamburg[dot]de

ausblick hamburg gmbh
Integrationsfachdienst Hamburg
Julia Möller
Spohrstraße 6
22083 Hamburg

Telefon: 040 2788955-33
E-Mail: Julia.moeller[at]ausblick-hamburg[dot]de

Dieser Auftrag an den IFD Hamburg wird gefördert von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI).